Schüler Eltern Kollegium Betriebe
Am Ende der dritten Verhandlungsrunde lag der Temperaturanstieg bei 2,1 Grad und nicht wie aktuell bei 3,3 Grad. Wie in der Realität erlebten die 90 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und einer 10. Klasse als Vertreter ihrer Länder(gruppen) die Schwierigkeiten und Komplexität einer echten UN-Klimakonferenz. Welche unterschiedlichen Konsequenzen eine Temperaturerhöhung um 4 °, 3°, 2° oder idealerweise erreichbaren 1,5 ° für die Menschheit haben werden, wurde nach jeder Verhandlungsrunde den Teilnehmern aufgezeigt. Mit viel Engagement und Emotionen gingen die Schülerinnen und Schüler in die Verhandlungen mit dem Ziel die Emissionsziele für fossile Brennstoffe, ihre politischen Entscheidungen für Entwaldung und Aufforstung sowie der Einrichtung eines Klimafonds unter wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Gesichtspunkten zu definieren. Das die sechs Ländergruppen (USA, Europa, andere Industrieländer, China, Indien und andere Entwicklungsländer) ganz unterschiedliche Voraussetzungen und Ziele verfolgen müssen, wurde den Schülerinnen und Schüler schnell klar. Das Ziel des Planspiels, durch das Pariser Klimaabkommen definiert, ist den globalen Temperaturanstieg auf weit unter 2 Grad, idealerweise auf höchstens 1,5 Grad zu begrenzen. Es geht also nicht darum, etwas tun zu können, sondern etwas tun zu müssen! Das Planspiel vermittelte Wissen und zeigte den Schülerinnen und Schüler die Komplexität der Klimapolitik auf. Über die drei Verhandlungsrunden erkannten die Schülerinnen und Schüler, dass nur mittels weltweiter Kooperationen und Unterstützung der ärmeren Länder das globale Klimaziel erreicht werden kann. Die Veranstaltung wurde durch die Sparda Bank Südwest ermöglicht. Vielen Dank!