Grundwasser-Camp der 11b im Pfälzer Wald

Von: Cornelia Spengler

Während der Projekttage war die 11B der FOS im Grundwasser-Camp auf dem Taubensuhl mitten im Pfälzer Wald. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Uni in Landau (RPTU) hat die Klasse Quellen in unterschiedlichen Höhenlagen untersucht. Dabei wurde das Quellwasser im Hinblick auf verschiedene Parameter wie zum Beispiel pH-Wert, Sauerstoffgehalt und elektrische Leitfähigkeit untersucht.
Mit Hilfe von Quellnetzen wurden Grundwassertiere gesammelt, die dann im Basiscamp in der Waldwerkstatt unter Stereomikroskopen ausgewertet und bestimmt wurden.
Die gesammelten Daten wurden abschließend über die Grundwasser-App in eine wissenschaftliche Datenbank der Uni eingepflegt und in der Gruppe präsentiert. Anhand der Messwerte und der gefundenen Tiere konnte beurteilt werden, welche der Quellen von der Oberfläche beeinflusst sind und sich daher nicht zum Trinken eignen und welche gut geschützt und somit sauber sind.
Neben Einblicken in die wissenschaftliche Arbeit von Grundwasserökologen und -ökologinnen konnte die Klasse im Rahmen einer Diskussionsrunde auch Einblicke in die Abläufe einer fiktiven Gemeinderatssitzung sammeln, bei der die Schülerinnen und Schüler die Rolle verschiedener Akteure einnahmen um die Interessenskonflikte im Hinblick auf das Grundwasser und dessen Schutzbedürftigkeit nachzuvollziehen.
Gemeinschaftliche Aktivitäten kamen beim Grundwasser-Camp auch nicht zu kurz. Da die Klasse sich in der Waldwerkstatt selbst versorgen musste, standen gemeinsames Frühstücken, Kochen und Grillen auch auf dem Plan.
Das Grundwasser-Camp erregte außerdem bei den lokalen Medien Interesse. Ein Reporter vom SWR begleitete die Klasse einen Vormittag lang und berichtete über die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler.

Der Bericht des SWR lässt sich unter folgendem Link nachlesen:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/ludwigshafen/wie-gut-ist-das-grundwasser-im-pfaelzerwald-100.html


 

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