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Seit diesem Schuljahr ist unsere Schule im Programm Erasmus+ akkreditiert und kann damit internationale Begegnungen und Projekte für unsere Schülerinnen und Schüler ermöglichen. Ein erstes Highlight fand im Februar statt: 10 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen reisten gemeinsam mit Frau Maußhardt und Frau Scholz nach Lissabon in Portugal. Bereits im Vorfeld wurde der Kontakt zu unserer Partnerschule, dem Agrupamento de Escolas Pedro Eanes Lobato in der Nähe von Lissabon, aufgebaut. Gemeinsam arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an dem Projekt „Mission Blue Planet: Together for the Seas“,das sich mit dem Schutz der Meere beschäftigt. Am Sonntag startete die Gruppe vom Flughafen Frankfurt am Main in Richtung Portugal. Für einige der Jugendlichen war es sogar der erste Flug überhaupt. Am Abend blieb bereits Zeit für einen ersten Spaziergang durch die wunderschöne Stadt Lissabon und erste Eindrücke der portugiesischen Kultur. Am Montag ging es mit Metro und Straßenbahn zur Partnerschule. Dort wurden unsere Schülerinnen und Schüler herzlich empfangen. Nach einigen Icebreaker-Spielen kamen die Jugendlichen schnell miteinander ins Gespräch. Anschließend arbeiteten sie in binationalen Gruppen am Thema Meeresschutz und präsentierten ihre Ergebnisse gemeinsam. Der zweite Projekttag stand ganz im Zeichen des Umweltschutzes: Beim Beach Clean-Up säuberten beide Schülergruppen zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde einen Strand in der Nähe von Lissabon. Ausgerüstet mit Handschuhen und Müllsäcken sammelten sie innerhalb nur einer Stunde rund 150 Kilogramm Müll, größtenteils Plastik. Der Abfall wurde anschließend getrennt und sachgerecht entsorgt – ein eindrucksvoller Beitrag zum Schutz der Meere. Am Mittwoch besuchte die Gruppe das beeindruckende Oceanário de Lisboa, eines der größten Aquarien Europas. In einem Workshop erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel über die Welt der Ozeane, ihre Bedeutung für unseren Planeten und die Auswirkungen menschlicher Einflüsse auf die Meeresumwelt. Die riesigen Aquarien vermittelten dabei fast das Gefühl, selbst mit den Meerestieren zu schwimmen. Die Woche bot darüber hinaus weitere kulturelle Höhepunkte: einen Museumsbesuch sowie einen Ausflug nach Sintra, einer zum UNESCO-Welterbe gehörenden Stadt mit beeindruckenden Palästen und Landschaften. Natürlich blieb auch Zeit, Lissabon selbst zu entdecken – mit seinen vielen Treppen, bunten Häusern und den berühmten portugiesischen Spezialitäten wie den köstlichen Pastéis de Nata. Am Ende stand eine gelungene, wunderschöne und lehrreiche Woche voller Eindrücke, die allen Beteiligten sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Begegnung hat nicht nur das Bewusstsein für den Schutz unserer Meere gestärkt, sondern auch neue internationale Freundschaften entstehen lassen – ganz im Sinne des Erasmus+-Gedankens.