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Im Rahmen unseres Erasmus-Projekts hatten Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Möglichkeit, nach Litauen zu reisen und dort eine Woche lang den Alltag ihrer Gastschülerinnen und Gastschüler kennenzulernen. Sie hörten eine fremde Sprache und erlebten hautnah, wie Schule und Leben in einem anderen europäischen Land aussehen. Ein besonderer Schwerpunkt der Begegnung lag auf dem Thema Nachhaltigkeit und Recycling. Gemeinsam arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an einem Projekt, bei dem sie überlegten, wie Verpackungsmaterial sinnvoll weiterverwendet werden kann. Aus scheinbar nutzlosen Materialien entstanden kreative und praktische Ideen für neue Alltagsgegenstände. Außerdem gestalteten sie mit Legosteinen eine Stadt, die besonderen Wert auf Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Recycling legt. Während der Projektarbeit verständigten sich die Jugendlichen überwiegend auf Englisch. Dabei konnten sie ihr im Unterricht gelerntes Schulenglisch ganz praktisch anwenden und merkten schnell, wie hilfreich ihre Sprachkenntnisse im internationalen Austausch sind. Neben der Projektarbeit blieb auch Zeit für persönliche Begegnungen. Neue Freundschaften entstanden, gemeinsame Aktivitäten wurden erlebt und viele Eindrücke gesammelt. Für eine Schülerin war die Reise sogar etwas ganz Besonderes: Es war ihr erster Flug überhaupt. Die Woche in Litauen hat bei vielen Teilnehmenden einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Einige Schülerinnen und Schüler berichteten, dass sie nun auch Dinge in ihrem eigenen Zuhause oder in Deutschland bewusster wahrnehmen und mehr zu schätzen wissen. Dass das Projekt ein voller Erfolg war, zeigte sich am Ende der Reise deutlich: Auf die Frage, ob sie noch einmal an einem Schüleraustausch teilnehmen würden, antworteten alle Schülerinnen und Schüler mit einem eindeutigen Ja.